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SVG-Datei für den Laser vorbereiten

LaserEinsteigerLesezeit ca. 5 MinutenAktualisiert am 25.10.2026

Kurz beantwortet

Eine gute SVG für den Laser hat geschlossene Formen, Text als Pfade und ist in Millimetern angelegt. Schnitt und Gravur legst du in unterschiedlichen Farben an, dann ordnet die Laser-Software ihnen eigene Einstellungen zu.

Die vier Regeln

  1. Text in Pfade umwandeln. In einer SVG ist Text nur ein Verweis auf eine Schrift. Fehlt die Schrift am Laser-PC, sieht der Schriftzug anders aus. In Inkscape: Pfad > Objekt in Pfad.
  2. Geschlossene Formen. Offene Linien kann der Laser schneiden, aber nicht füllen. Für Gravuren müssen Formen geschlossen sein.
  3. Millimeter. Lege das Dokument in Millimetern an. Kommt eine SVG in falscher Größe in der Laser-Software an, liegt es meist an der Einheit.
  4. Keine doppelten Linien. Doppelte Pfade schneidet der Laser doppelt. LightBurn kann sie über „Doppelte löschen“ entfernen.

Schnitt und Gravur trennen

Gib Schnittlinien eine Farbe, Gravurflächen eine andere. LightBurn und xTool Creative Space legen für jede Farbe eine eigene Ebene mit eigenen Werten an.

Die SVG aus den Generatoren

Die Generatoren auf makertools.info liefern die SVG schon so: verbundene Fläche, in Millimetern, Originalgröße. Mit Grundplatte kommt deren Umriss als eigener Pfad dazu.

Fragen

Kann ich ein PNG in eine SVG umwandeln?

Ja, mit „Bitmap nachzeichnen“ in Inkscape oder dem Bild-Nachzeichnen in LightBurn. Oder mit Bild zu STL, das auch eine SVG ausgibt.

Warum fehlt ein Teil meiner SVG im Laser?

Oft ist es ein eingebettetes Pixelbild oder ein nicht umgewandelter Text.

Fehlt dir etwas oder stimmt etwas nicht? Schreib mir.