Holz lasern: welches Holz eignet sich?
Kurz beantwortet
Für den Anfang eignet sich Pappelsperrholz mit 3 mm: leicht, günstig und gut zu schneiden. Birkensperrholz ist fester und heller, braucht aber mehr Leistung. Harzreiches Holz wie Kiefer graviert ungleichmäßig.
Die üblichen Hölzer
- Pappelsperrholz: weich und leicht, lässt sich mit einem Diodenlaser gut schneiden. Die Oberfläche ist etwas unruhig.
- Birkensperrholz: hell, fest, schöne Gravur mit gutem Kontrast. Die Leimschichten brauchen mehr Leistung beim Schneiden.
- Buche und andere Harthölzer: gleichmäßige, dunkle Gravur. Schneiden geht nur in dünnen Stärken.
- MDF: gleichmäßig ohne Maserung, graviert sehr gleichmäßig. Beim Lasern entsteht viel Rauch und Geruch, eine gute Absaugung ist Pflicht.
- Kiefer und Fichte: harzig, die Jahresringe gravieren unterschiedlich dunkel. Für rustikale Stücke manchmal genau richtig.
Worauf du beim Kauf achtest
- Laserqualität: Manche Sperrhölzer haben Leim, der den Laser bremst. Dann schneidet er an einzelnen Stellen nicht durch. Platten als „für Laser geeignet“ verkauft sparen Ärger.
- Eben: Verzogene Platten liegen nicht im Fokus. Mit Gewichten oder Magneten an den Rändern flach halten.
- Stärke: Für Loops und Türschilder sind 3 bis 4 mm üblich.
Was nicht in den Laser gehört
PVC und Kunstleder mit Chlor setzen beim Lasern ätzende Gase frei. Sie schaden dir und dem Gerät.
Fragen
Warum hat meine Gravur Brandränder?
Rauch setzt sich ab. Air Assist und Malerkrepp auf der Oberfläche helfen.
Muss ich Holz vorbehandeln?
Nicht unbedingt. Ein Schleifpapier mit 240er Körnung danach entfernt Rauchspuren.
Fehlt dir etwas oder stimmt etwas nicht? Schreib mir.