Diodenlaser richtig einstellen: mit dem Testraster zu deinen Werten
Feste Werte für alle Laser gibt es nicht. Jedes Gerät, jede Linse und jede Holzplatte verhält sich etwas anders. Am schnellsten findest du deine Werte mit einem Testraster, das Leistung und Geschwindigkeit stufenweise durchprobiert.
Die vier Stellschrauben
- Leistung: wie stark der Laser brennt, in Prozent.
- Geschwindigkeit: wie schnell der Kopf fährt. Langsamer heißt dunkler und tiefer.
- Durchgänge: Zwei schnelle Durchgänge schneiden oft sauberer als einer langsamer.
- Fokus: Der Laser muss auf der Oberfläche scharf sein. Für dicke Platten beim Schneiden etwas in das Material hinein.
Das Testraster
LightBurn hat dafür den „Materialtest“ im Menü Laser-Werkzeuge, xTool Creative Space einen Materialtest-Assistenten. Beide lasern ein Raster aus kleinen Feldern, in denen Leistung und Geschwindigkeit steigen. Du siehst danach auf einen Blick, welches Feld dir gefällt.
- Ein Reststück vom selben Holz nehmen, das du später nutzt.
- Raster für die Gravur und eins für den Schnitt lasern.
- Für den Schnitt prüfen, ob die Felder ohne Ziehen herausfallen.
- Die Werte mit Holzart und Stärke notieren, etwa auf der Rückseite des Testrasters.
Air Assist
Ein Luftstrom an der Düse bläst Rauch weg und verhindert Flammen. Schnitte werden sauberer, Gravuren heller. Für das Schneiden ist er fast immer ein Gewinn.
Fragen
Warum schneidet der Laser an einer Stelle nicht durch?
Meist liegt dort ein Leimnest im Sperrholz oder die Platte ist gewölbt.
Warum ist die Gravur ungleichmäßig?
Fokus prüfen, Platte flach legen, Linse reinigen.
Fehlt dir etwas oder stimmt etwas nicht? Schreib mir.