PLA oder PETG: was für Schriftzüge, Schilder und Deko?
Für Deko drinnen ist PLA die einfachste Wahl. PETG ist zäher und hält mehr Wärme aus, deshalb nimmst du es für Stücke, die draußen hängen oder in der Sonne stehen.
PLA
PLA druckt sich gutmütig: wenig Verzug, saubere Kanten, viele Farben, auch matt, seidig oder mit Holzfasern. Für Schriftzüge, Namensschilder, Klötzchen-Schriftzüge und Bubble-Buchstaben ist es die erste Wahl.
Schwäche: PLA wird schon bei etwa 55 bis 60 °C weich. Ein Schild hinter der Autoscheibe oder an einer Haustür in der Sommersonne kann sich verziehen.
Richtwerte: Düse 200 bis 220 °C, Druckbett 55 bis 60 °C.
PETG
PETG ist zäher, biegt sich eher als zu brechen und hält mehr Wärme aus. Es eignet sich für Loops an der Haustür, Schilder im Garten und Teile, die etwas aushalten müssen.
Es zieht leichter Fäden (Stringing) und haftet auf glatten PEI-Platten manchmal so gut, dass es Stücke aus der Oberfläche reißt. Ein dünner Film Klebestift wirkt dann als Trennschicht.
Richtwerte: Düse 230 bis 250 °C, Druckbett 70 bis 85 °C.
Passungen: Warum der Schriftzug bei PETG nicht passt
Die Generatoren mit Steckverbindung, etwa Buchstabe mit Namen, sind für PLA mit Standardeinstellungen abgestimmt. PETG fließt und schrumpft anders. Sitzt der Schriftzug zu stramm, gib mehr Spiel (0,3 mm statt 0,2 mm pro Seite). Wackelt er, weniger. Ein kurzer Probedruck von nur ein paar Millimetern spart Zeit und Filament.
Fragen
Kann ich PLA draußen verwenden?
Im Schatten eine Weile ja. In der Sonne verzieht es sich und wird mit der Zeit spröde. Für draußen ist PETG oder ASA besser.
Muss ich PETG trocknen?
Wenn es knistert, Blasen wirft oder stark Fäden zieht, hat es Feuchtigkeit gezogen. Dann hilft ein Filamenttrockner.
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