Zum Inhalt springen
makertools.info

Erste Schritte mit dem 3D-Drucker: die wichtigsten Begriffe

3D-DruckEinsteigerLesezeit ca. 6 MinutenAktualisiert am 25.10.2026

Kurz beantwortet

Ein Slicer schneidet dein Modell in Schichten und erzeugt daraus die Anweisungen für den Drucker. Die wichtigsten Einstellungen sind Schichthöhe, Wandlinien, Füllung und Haftung auf dem Druckbett.

Vom Modell zum Druck

  1. Modell: STL- oder 3MF-Datei, zum Beispiel aus einem Generator.
  2. Slicer: Programm wie Bambu Studio, PrusaSlicer, Orca Slicer oder Cura. Es berechnet, wie der Drucker Schicht für Schicht arbeitet.
  3. G-Code: die fertige Anweisung für den Drucker. Der Slicer schickt sie per WLAN oder du kopierst sie auf eine Speicherkarte.

Die Begriffe

  • Filament: der Kunststoffdraht auf der Rolle, meist 1,75 mm dick.
  • Düse: die heiße Spitze, aus der das Filament kommt. Standard sind 0,4 mm.
  • Schichthöhe: wie dick jede Schicht ist. 0,2 mm ist ein guter Mittelwert, 0,12 mm sieht feiner aus und dauert länger.
  • Wandlinien: wie viele Linien die Außenwand bildet. 2 bis 3 sind üblich.
  • Füllung (Infill): das Gitter im Inneren. Für Deko reichen 10 bis 15 %.
  • Erste Schicht: die wichtigste Schicht. Hält sie nicht, hält nichts.
  • Brim: ein flacher Rand um das Teil für mehr Haftung.
  • Stützen (Support): Hilfsgerüst für überhängende Teile. Die Generatoren auf makertools.info liefern Teile, die flach liegen und keine Stützen brauchen.
  • Rückzug (Retraction): Das Filament wird beim Verfahren kurz zurückgezogen, damit nichts tropft.

Fragen

Welchen Slicer soll ich nehmen?

Den, den der Hersteller deines Druckers empfiehlt. Die Profile passen dann schon.

Wie lange dauert ein Druck?

Das zeigt der Slicer vor dem Start an.

Fehlt dir etwas oder stimmt etwas nicht? Schreib mir.