Zusammenhängende Schrift für den 3D-Druck: worauf achten?
Gut eignen sich kräftige Schreibschriften, deren Kleinbuchstaben sich berühren, etwa Norican, Pacifico oder Damion. Damit i-Punkte, Umlaute und Wortlücken nicht abfallen, brauchen sie Stege oder eine Grundplatte.
Warum ein Schriftzug auseinanderfällt
Viele Zeichen bestehen aus mehreren Teilen: der Punkt auf i und j, die Punkte auf ä, ö und ü, Ausrufe- und Fragezeichen. Und zwischen zwei Wörtern liegt ein Leerzeichen. Druckst du so einen Schriftzug, liegen diese Teile einzeln auf dem Druckbett.
Drei Lösungen
- Stege: schmale Verbindungen vom losen Teil zum nächsten Buchstaben. 1,2 bis 2 mm breit halten gut. Der Schriftzug-Generator setzt sie automatisch.
- Grundplatte: Der Schriftzug steht auf einer Platte entlang der Schrift oder auf einem Rechteck. Gut für Schilder und mehrere Zeilen.
- Überlappen: Den Buchstabenabstand verringern, bis sich die Buchstaben berühren. Dann braucht es weniger Stege.
Welche Schrift?
- Kräftig und verbunden: Norican, Pacifico, Damion, Molle. Sie funktionieren auch klein.
- Mittel: Dancing Script, Yesteryear, Cookie. Mit „Strich verstärken“ gut druckbar.
- Fein: Great Vibes. Nur groß und mit verstärktem Strich.
Wie dick muss der Strich sein?
Mit einer 0,4-mm-Düse sollte jeder Strich mindestens etwa 1 mm breit sein. Ist die Schrift feiner, mach den Schriftzug breiter oder verstärke den Strich um 0,4 bis 0,8 mm.
Fragen
Darf ich jede Schrift verwenden?
Für eigene Schriften gilt deren Lizenz, vor allem wenn du die Stücke verkaufst. Die Schriften im Generator stehen unter der SIL Open Font License.
Wie hoch soll der Schriftzug sein?
3 bis 5 mm Stärke reichen für Deko. Für Schlüsselanhänger nimm 4 mm.
Fehlt dir etwas oder stimmt etwas nicht? Schreib mir.